Mittwoch, 23. Mai 2018

Optische Durststrecke

Ich komm' einfach nicht zum fotographieren. Jetzt geht wieder die Zeit an, in der ich viel im See rumplantsche  (schöööön), am Rad sitze und beide Hände zum bremsen brauche und dadurch einfach viel weniger Fotos mache, als sonst.
Wenn ich laufe, versuche ich jetzt öfter mal zu koppeln (das fordert mich auch schon ohne dass ich nebenbei noch knipse) und heute geht es wieder in einen Lauftechnikkurs, da muss ich sowieso aufpassen, nicht über meine eigenen Füsse zu stolpern. 😎
Wenn ich mit Chaya unterwegs bin, nehme ich nichts mit, was einen kurzen Sprung in den See nicht überleben würde und so gibt es heute nur ein paar Bilder von meinem samstäglichen Ausflug. 
Geplant war ein Lauf, gemacht habe ich eine Wanderung... mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.  
Fuschlsee
 

Mal sehen, vielleicht klappt es diese Woche mal wieder mit einem Lauf + Kamera, ich werde es versuchen!  😉

Freitag, 18. Mai 2018

Feierabend II

Wieder eine schöne, wenn auch kurze Feierabendwanderung am Dienstag. Das Wetter war zwar nicht ganz so strahlend wie beim letzten Mal, aber doch deutlich trockener, als die Prognose es vorhergesagt hatte.
Diesesmal war der Filbling mein Ziel, der eindeutig unter die Rubrik "kurz und knackig" fällt. 
Kurzer Stopp auf 2/3 der Höhe beim See
Kurz danach beginnt es ungemütlich auszusehen

aber der Dunst zieht nur vorbei
Kurz vor dem Gipfelkreuz
Zu kühl und zugig, um länger sitzen zu bleiben
Am nächsten Tag war der Feierabend durch eine längere Chorprobe und am Donnerstag durch einen Theaterbesuch besetzt, so blieb mir außer einer kurzen morgendlichen Schwimmeinheit und einem Spazierlauf mit Chaya Mittwochvormittag, kaum Zeit für Sport. 

Dafür nutzte ich heute den späten Nachmittag für eine kleine Radrunde um den Buchberg. Die Wolken hatten sich im Laufe des Tages verzogen die Straßen waren wieder fast trocken und so holte ich einen Teil der Kilometer, die ich eigentlich durch die Fahrt zur und von der Arbeit erradeln wollte, etwas verspätet nach.
Meine "alte Freundin" die Wippliege ist wieder da!
Das schreit doch nach einer kurzen Pause
Da auch ein Sparmarkt quasi mitten auf meinem Weg lag, konnte ich gleich noch ein paar Einkäufe erledigen und so 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. 
Gelaufen wird morgen wieder mal - ich hoffe, ich kann's noch! 😲

Montag, 14. Mai 2018

Lang und laaangsam

Sie sind orange! :)

Laufen auf Zeit war letzte Woche.
Zeit (lange) zu laufen war gestern.

Und weil ich schon wieder ein wenig vorplane, probiere ich bei diesem Lauf auch wieder etwas Neues aus. Premiere für meine bei der Marathonmesse letzte Woche gekauften Kompressionsstrümpfe und ein "neues" Verpflegungskonzept. Eigentlich laufe ich meine langsamen Läufe ja gerne nüchtern, aber dieser ist mir dafür zu lange und  außerdem starte ich erst um 11 Uhr mittags. Also nehme ich mal wieder meinen (stark unter Vernachlässigung leidenden) Trinkrucksack mit und packe mir zusätzlich noch ein Säckchen Studentenfutter zur Trinkblase. Ein paar Salztabletten, das Telefon zum fotographieren und fertig.

Geplant ist eine große Runde im Uhrzeigersinn um und über den Buchberg. Ich möchte ein paar Kilo- und Höhenmeter machen - sprich: ein Spazierlauf, wie ich ihn gerne mag.

Das Wetter ist eher strandbadtauglich, als laufgeeignet, aber das kann mir ja auch bei einem Wettbewerb passieren, also bleibt das Schwimmzeug zuhause.
Etwas geknickt bemerke ich, dass meine Beine nach der Schonwoche alles andere, als leicht und laufwillig sind und plage mich über die ersten paar Kilometer. Es geht immer wieder moderat bergauf, meine gewählte Strecke führt auf halber Höhe um den Buchberg herum nach Mattsee.
Was mich ablenkt (und vor dem umdrehen rettet), ist die traumhafte Gegend, die sich links, rechts und vor mir auftut.
Ein wenig wehmütig blicke ich zum Obertrumer See, aber ich bleibe hart und trotte weiter.
Dann kommt auch der Mattsee (und der Ort Mattsee) in meinen Blick und die negativen Höhenmeter machen mir das weitertraben leichter. Außerdem ist  hier auch schon die halbe Strecke geschafft, umkehren bringt mir jetzt also gar nichts mehr!
Danach geht es erst mal steil bergauf durch ein schönes Waldstück. Was mich dabei etwas verwirrt, ist lautes und aufgeregtes Hühnergegacker, das viel zu nah für den nächsten Bauernhof oberhalb des Waldrandes klingt. Und dann sehe ich sie - unsere scheuen Waldbewohner!
Vielleicht war ihnen in der prallen Sonne auch zu heiß oder sie haben einfach einen Sonntagsausflug unternommen! 
Die nächsten 2 Kilometer geht es jetzt stetig bergauf und so wandere ich gemütlich vor mich hin. Naja, heiß ist mir noch immer und die Beine sind trotz der bereits zurückgelegten 12km noch immer nicht lockerer geworden. Daher beschließe ich am Gipfel eine kurze Rast einzulegen, setze mich gemütlich auf eine Bank, esse ein paar viele Handvoll Nüsse und zuzle an meinem Trinkschlauch.
Gerade noch rechtzeitig, bevor mich die große Faulheit packt, packe ich wieder zusammen und trabe gemächlich wieder den Hügel hinunter, leider auch raus aus dem Schatten und über ein paar kleine Straßen zurück nach Hause. Nach gut dreieinhalb Stunden und knapp 24km bin ich wieder zuhause. 
Erstaunt war ich, dass ich mit den 1,5l Wasser ausgekommen bin und ein paar Nüsse gefühlt mehr Energie liefern, als eine Flasche Iso. Ob die Salztabletten "geholfen" haben, kann ich schwer beurteilen, aber meine linke Wade, die sonst ganz gerne mal ein wenig krampft, war ausgesprochen friedlich. 
Fazit: Testlauf geglückt!

Samstag, 12. Mai 2018

Re-ge-ne-ra-tion

Schon toll, was in diesem Wort so alles drinnen steckt!
Rege? Nein, war ich nicht.
Regen? Gab es auch keinen (entgegen den Vorhersagen)
Ruhe hingegen sehr viel.

Nach der vergangenen Woche mit zwei Laufbewerben habe ich diese Woche einfach mal gar nichts gemacht. Also zumindest nichts sportliches! 
Ja ein bißchen Bewegung war schon auch mit dabei, aber den Großteil meiner Zeit habe ich faulenzend, gartelnd, lesend, schlafend und singend verbracht.
Montag und Dienstag war es äußerst stürmisch bei uns, was längeres Sonne liegen sehr gefährlich machte - man spürt die Wärme nicht und im Schatten ist es zu kühl, also war das Strandbad nur ein kurzes Intermezzo (sowie die drei Schwimmzüge, die ich im 16° kühlen Wasser getan habe!).
Hier sieht man, dass die Westbucht ganz den Kite-Surfern gehört! Am Dienstag habe ich mich dann mit Neo todesmutig zwischen sie ins Wasser gestürzt, aber da es immer noch sehr wellig war, glich die Schwimmeinheit eher Wellenreiten.
Am Mittwoch habe ich mir überlegt, was bei mir in den nächsten Wochen und Monaten noch so ansteht. Beruflich und sportlich... Da kommt die eine oder andere neue Herausforderung auf mich zu,
nicht nur in Form solcher Wege, die meinen Barfußspaziergang "würzen". Aber das will alles gut und in Ruhe überlegt sein. Dazu eignet sich die wöchentliche Hunde(aus)zeit ganz wunderbar.
Der Nachmittag und Abend gehörte dann ganz der "Langen Nacht der Chöre". Da konnte ich auch meinen "alten" Chor anhören und viele bekannte Gesichter in der Stadt sehen, bevor es für mich selbst ans Singen ging.
Gestern Abend wollte ich dann mein Lauftraining wieder aufnehmen, aber mein Wochenendgast (die Lieblingsschwester schwimmt und rennt im Osten) fand, es sei viel zu heiß und hechelte hinter mir her, dass mich das schlechte Gewissen packte und ich den Lauf in einen Spaziergang abgeändert habe.
Und was gestern Spaß gemacht hat, muss heute doch noch besser sein und so war es auch. Bei unserem Morgenspaziergang erwischten wir zuerst die Morgensonne
 und dann ein Stückchen weiter die Zeit, in der sich der Nebel über dem Wallersee aufzulösen beginnt...
 
 
 
Schönes Wochenende!

Montag, 7. Mai 2018

Kultur - Natur - Sport

Nach einem regenerativen Mittwoch war ich am Donnerstag wieder für neue "Schandtaten" bereit. Der Vormittag gehörte wie immer Chaya, am Nachmittag ging es dann aber nach Salzburg, um liebe Gäste in Empfang zu nehmen.
wer kommt denn da?
Elke und Chris kamen für ein langes Wochenende nach Salzburg, um hier am Salzburg Marathon teilzunehmen! Pünktlichst landete die Maschine und so konnten wir, obwohl ich den Abend noch mit meinem letzten Schwimmtraining verbrachte, vorher noch ein paar Schritte gemeinsam Richtung Altstadt machen.
Die besichtigten wir dann am Freitag noch ein wenig ausführlicher - ein Salzburg Besuch ganz ohne "Kultur" geht ja doch nicht.
Aufgelockert wurde das Ganze durch Verpflegung über den Dächern von Salzburg, das trotz des angesagten Regens (teilweise) draußen stattfinden konnte.
Als Ausgleich zu der Überdosis Barock-Mozart-Tourismus ging es zum Abschluß des Tages noch in den Hangar-7
Danach holten wir gleich noch die Startersackerl für den Sonntag ab und kauften ein paar (wichtige und absolut notwendige) Teile bei der dortigen Messe.
Den Samstag wollten wir dann alle mit weniger Fußkilometer verbringen und so ging es im Auto erst auf den Gaisberg, wo ich Elke und Chris gerne den Ausblick über Salzburg und die schöne Bergkulisse gezeigt hätte.
 
Die hüllte sich aber in herumwabernden Nebel und so mussten die beiden mir einfach blind glauben, dass Salzburg und die Berge herum existieren!
Dann fuhren wir eine kleine Seenrunde (Fuschl-, Wolfgang-, Mond-, Irr-, Matt- und Obertrumersee) nur kurz unterbrochen von einer Kaffepause in Strobl, besuchten die Lieblingsschwester und gingen früh schlafen, um für den Sonntag fit zu sein!

Elke hat schon einen tollen Bericht über ihren Lauf in Salzburg geschrieben (LINK) in dem sie die Stimmung an der Strecke sehr treffend beschrieben hat. Ich habe mich sehr gefreut, sie vor dem Start in unserem Startblock noch gefunden zu haben, so konnten wir die ersten paar Kilomter gemeinsam aus der Stadt traben. Nach Hellbrunn lief ich dann alleine weiter, was für mich zu diesem Zeitpunkt auch gut war, weil ich so in meinen eigenen Trott gefallen bin und dieses Tempo dann auch (mit etwas Mühe) bis zum Ziel halten konnte. Mit meiner Zeit von 2:15h bin ich richtig glücklich, hatte ich doch heuer die Vorbereitung eher "alternativ" gestaltet und mich nicht wie sonst, an einen Laufplan gehalten.
Nach (wichtiger) Nachmittagsruhe saßen wir am Abend zu fünft bei einem Essen beisammen und haben die Eindrücke des Laufs noch einmal Revue passieren lassen. So ging das schöne und abwechslungsreiche Bloggerwochenende zu Ende.
Danke für euren Besuch!

Mittwoch, 2. Mai 2018

Irrseelauf

10 (in Worten ZEHN) freie Tage im Mai, liegen größtenteils noch vor mir. Von Feiertag zu Feiertag habe ich mir heuer einen Urlaub gegönnt, dafür arbeite ich in beiden Wochen die Fenstertage, was mir nicht weh tut und die Kolleginnen freut!
So ein Zwischendurchurlaub will natürlich auch genutzt werden... also fing ich gestern gleich mal damit an, fuhr nach Zell am Moos, um dort mit ca. 200 anderen eine Runde um den Irrssee zu laufen. Und siehe da, nachdem ich äußerst gemütlich, im Einlauftempo losgestartet war, ließen sich meine Beine nach ca. zwei Kilometern plötzlich zu einem für mich durchaus flotten Tempo bewegen. Und nicht nur das, sie blieben auch die restliche Runde dabei. 
14km in knapp 1:29h, die Temperaturen herrlich, die Gegend wunderschön und belohnt wurde diese für mich tolle Runde dann sogar noch mit einem Stockerlplatz!
Da durften die Beine heute früh auch ruhig noch ein bißchen maulen, als sie gedehnt und ausgerollt wurden. So ganz war ich mit ihrem Zustand aber noch nicht zufrieden, also quetschte ich mich kurzentschlossen in eine Neohülle, radelte zum See und lockerte sie dort noch ein halbes Stündchen im kühlen Nass aus. 
Was aber das tollste daran war... der See gehörte mir ganz alleine!
Am Nachmittag ging es dann zum Chor - die Generalprobe für einen Auftritt nächsten Mittwoch stand an. Falls jemand aus der Gegend mitliest: wir singen bei der "Langen Nacht der Chöre" um 20.30 Uhr im Mozartkino. 
Danach fuhr ich dann, wie üblich zum Mittwochs-Lauftreff. Nur verweigerte ich dort das heutige Programm: 500m Intervalle als Vorbereitung auf das kommende Wochenende. Da stehen in Braunau der Sprinttriathlon, der Salzburg Marathon mit Strecken zwischen 5 und 42,2km und der WingsforLife-World Run zur Auswahl. Meine Cappucchinogruppenpartnerin schloß sich mir an und wir drehten nur eine ganz gemächliche 5km Runde zur Regeneration.

Und für die nächsten Tage überlege ich mir auch schon das eine oder andere - was ich dann genau gemacht haben werde, wird in Bälde hier zu lesen sein!

Samstag, 28. April 2018

Tempo ist relativ

Wenn ich mir mein Durchschnittstempo der vergangenen Woche so anschaue, stelle ich fest: ich werde immer langsamer!!!
Ok, der Wanderausflug am Dienstag war ja nicht als Speedhikingtour geplant, aber auch der Rest der Woche lief äußerst gemächlich ab. 
Mittwoch war Lauftreff - 5-6 Fünf-Minuten-Intervalle im 10km-Tempo standen auf dem Programm. Hab ich gemacht - schnell war ich trotzdem nicht. Weil wenn man so wie ich, zwischen den Intervallen jeweils eine Minute geht, drückt das das Gesamttempo wieder ganz schön nach unten. Naja. 
Donnerstag schlenderte ich mit Chaya sehr gemächlich durch einen herrlich feinen und unerwartet kühlen Nieselregen und holte mir eine Intensivstfußsohlenmassage.   



Der Blütenstaub, der uns hier seit gut einer Woche "beehrt" wurde vom Regen ein wenig weggewaschen.  Dafür waren alle Wasserränder gelb!


Jedes Jahr das gleiche Aua! Frische Holzschnitzel sind einfach nicht angenehm für einen Barfußspaziergang. Die alten, nassen in den Boden getretenen hingegen habe ich sehr geschätzt.



Ein bißchen Farbe in den grauen Regentag bringen...














Abends beim Schwimmtraining wollte meine Uhr dann einfach nicht mehr Bahnen zählen und hat mir so die langsamste (wenn auch falsche) Durchschnittsgeschwindigkeit überhaupt angezeigt!
Am Freitag hat mich dann der Gegenwind auf meiner Heimfahrt von der Arbeit "runtergebremst" - ich kam mir schon fast vor, wie auf der Rolle, so langsam ließ ich Meter für Meter hinter mir. Und nach all diesen Erlebnissen dachte ich mir, dass ich beim heutigen Lauf auch nicht mehr hetzen muss.




Interessantes, bewohntes Kreuz bei einer kleinen Kapelle - es ist ein Insektenhotel!










Knapp 15 Kilometer trabte ich durch die Gegend, genoß die Farben und Blumenpracht in der Sonne, die herrlich kühle Luft im Schatten des Waldes und überließ beim heutigen Stadtlauf in Mattighofen, das "schnell sein" den anderen!

















Ich war heute als Zaungast mit dabei, habe angfeuert, für Wasserkühlung gesorgt und dabei noch ein kleines Treppentraining hingelegt. Der Hauptlauf ging über 3 Runden und da ich an einer strategisch günstigen Stelle stand, habe ich jeweils immer erst unten, dann oben angefeuert.