Donnerstag, 22. Juni 2017

Der längste Tag des Jahres

Genau so stelle ich mir Sommer vor.
Dass uns nämlich genau in der Zeit, in der die Tage am längsten sind, schon sommerliche Temperaturen um die Nasen wehen, die Medien von Hitzewarnungen verbreiten (damit die, die übers Wetter schimpfen wollen, wenigstens wissen, worüber genau?!) und die Abende und Nächte so mild sind, dass man sie einfach nur draußen verbringen mag!
Hab ich es schon mal erwähnt? Ich liebe Sommer.

Heuer hat diese lange warme und sehr trockene Phase noch den wunderbaren Zusatzvorteil, dass ich  4-5x pro Woche (gerne) kurz schwimmen gehe und längere Trainingseinheiten des Öfteren auf mein Rad verlege, weil da der Fahrtwind so schön kühlt. Dadurch merke ich kaum, dass ich noch immer nicht richtig laufen kann. Oder eben nur sehr eingeschränkt. Nur gestern fiel es mir wieder so richtig auf. Beim Lauftechniktraining am Kunstrasenplatz (die Barfuss-Laufübungen haben wir gestrichen, wegen zu heißem Untergrund!). Beim hopsen und springen muss ich passen, Beschleunigungsläufe gehen nur ein oder zwei mal, dann ist mein Knöchel überfordert.
Naja - morgen habe ich noch mal einen Termin bei meinem Lieblingsmasseur und bin gespannt auf seine Meinung.

Letzten Samstag habe ich übrigens mal wieder eine Langstrecke schwimmend absolviert - hätte ich gewusst, dass es ausgerechnet an diesem Tag sehr windig (sprich: wellig) ist und dieser Wind (sprich: Wellen) dann auch noch von rechts kommt (kommen), hätte ich es mir vielleicht noch mal überlegt. So hatte ich als zwanghafte nach rechts Atmerin beim kraulen dann doch ziemlich zu kämpfen (und zu schlucken!). Aber egal - mal wieder 3,5km vom Wartstein in Mattsee, nach Obertrum habe ich am Konto und das freut mich!

Schwierig wieder aufrecht zu stehen!

Freitag, 16. Juni 2017

Die Ruhe dauert an...

Was auch immer mich da am letzten Wochenende angesprungen ist, es war sehr ermüdend! Ich schlafe ja immer gerne und viel, aber von Sonntag bis Mittwoch waren 11 - 13h komatöser Schlaf nächtlich noch nicht genug, mich ausgeschlafen zu fühlen. Dazu kam am Montag noch ein extrem drückendes Wetter dazu, dass mir den Rest gab!
Jedenfalls war ich dadurch gezwungen, die Ruhewoche zu verlängern... 
Ich hätte ja gerne die letzten 4 Wochen vor meiner Triathlonpremiere den Trainingsplan eingehalten, ging aber nicht. Noch dazu muckt meine linke Ferse wieder vermehrt, so dass ich mir einen Termin bei meinem Lieblingsmasseur für kommende Woche ausgemacht habe (statt Trainingstreffen mit Freunden!) 
Aber immerhin konnte ich am Mittwoch beim Lauftreff wieder langsam und gemächlich die 10km mitlaufen (Pace: 7:10, aber schon darüber war ich mehr als erfreut!) und gestern die Schwester auf einem Teil ihrer vorgegebenen Radrunde begleiten (schwitz!!).
30km bei fast 30°C!

Den Rest des Tages verbrachte ich im Schatten einer Labestation, wo sich die fleißigen Randonneure (Link hier) auf ihrem West-Ost Brevet (680km plus ca. 8000HM vom Bodensee zum Neusiedlersee, sprich: längs durch Österreich) nach gut 300km einfanden, um zu rasten und aufzutanken. 
Alles vorbereitet
Pause!!

Rast im Schatten

Heute wird wieder ein bißchen gearbeitet und morgen werde ich mich mal wieder schwimmerisch versuchen... (Bericht folgt).

Samstag, 10. Juni 2017

Vereinsmeisterschaft nach Ruhewoche

Vereinsmeisterschaft - TrumerTriTeam
Hmmm... vielleicht habe ich in der vergangenen Woche ja ein wenig zu geruhsam vor mich hingelebt. Dienstag ein wunderbarer Regenspaziergang, der mich/uns komplett durchnässt hat, Mittwoch gab es wunderbare Wolken zu bestaunen, die mich träumen ließen,
 
aber am Freitag war es dann vorbei mit der Ruhe!
Beinahe eine halbe Stunde lang, durfte ich vom Schatteneck auf meiner Terrasse aus beobachten, wie Herr Amsel einen Konkurrenten immer und immer wieder aus seinem Revier (sprich: aus meinem Garten) vertrieben hat, während Frau Amsel äußerst unbeteiligt am Rande meines Hochbeetes saß und sich ein wenig gesonnt hat! Ner-ven-auf-rei-bend!!! kann ich da nur sagen.
Der Sieger!
Ja ok, ein wenig Sport gab es auch noch  -  Mittwoch Lauftreff, 4km Quassellauf mit Claudia und dann mit gestoppter Uhr (warum eigentlich???) noch die Runde der Vereinsmeisterschaft drangehängt. Dabei wurden wir - zumindest den Hügel hinauf  - ein wenig schweigsamer.
Donnerstag gab es wieder Schwimmtraining im See und Freitag fuhr ich noch mein Rad nach Obertrum, wo ich es ja heute brauchte und das war's auch schon! 

Jedenfalls scheint sich diese ruhige Woche so in mir manifestiert zu haben, dass ich es heute nur mit meiner Ausstrahlung geschafft habe, dass die Autos, die vor mir auf der Radstrecke waren, mehr standen, als fuhren! Und das fast das erste Drittel der Radstrecke! 
Und da ich ja beim Schwimmen immer trödle, die Radeinheit somit auch sehr erholsam war, kam ich (zwar spät, aber immerhin) sehr unangestrengt auf die Laufstrecke. Dort wollte ich an diesem Zustand auch nicht mehr viel ändern und lief so ohne Hektik auf den dritten Platz der Genuß-Finisher-Wertung!
Fotoquelle: http://triyourlife.at/

Fotoquelle: http://triyourlife.at/
Fotoquelle: http://triyourlife.at/

Und weil ein schöner Tag mit netter Gesellschaft noch ein bißchen schöner wird, habe ich heute mal wieder einen vierbeinigen Übernachtungsgast bei mir, die nach einer schönen Abendrunde auch irgendwie ruhebedürftig wirkte! 
Kurze Pause im Halbschatten
Wieder daheim!


Montag, 5. Juni 2017

Auskosten

Die langen Tage, die so viele wunderbare Stunden Helligkeit bieten, versuche ich momentan voll und ganz auszukosten. Natürlich tut auch das herrliche Wetter und das lange Wochenende das seine dazu, und so komme ich zu lustigen Mischtrainingstagen.
Montag: radeln, radeln, schwimmen
Dienstag: radeln, Eis essen, versuchen dem Gewitter davonzufahren
Mittwoch: Stabi, Hundespaziergang/-lauf, Chorprobe (fast 4 Stunden und ich war danach komplett durchgeschwitzt!)
Donnerstag: rollern, erstes Schwimmtraining im See (Orientierung ist nicht so meines, ich schwimme lieber vor mich hin und lasse mich überraschen, wo ich ankomme. Ok, ist für Wettkämpfe keine gute Strategie)
Freitag: Koppeltraining laufen-radeln-laufen, abends Chorkonzert (nicht ganz so lange, wie die Probe, aber umso heißer)
Samstag: Radausfahrt mit Schwester und Vereinskolleginnen, habe mal ein paar Kilometer versucht in einer Gruppe vorne weg zu fahren, das ging aber irgendwie in die Hose! Anschließend noch ein Koppellauf und nachmittags schwimmen zum abkühlen und grillen! Ich liebe Sommer!!
am Treffpunkt
Marion kommt


kurze Besprechung
und los geht's!
Sonntag: Neoschwimmen - 2. Versuch! Diesesmal schaffe ich es schon fast eine Stunde, habe allerdings den restlichen Tag lahme Arme; egal - der Garten muss trotzdem noch ein klein wenig gepflegt werden.
Montag: ein langer Lauf ist geplant, aber weder Beine noch Kreislauf sind dazu bereit. Also mache ich ein wenig Lauf-ABC, verbrauche 2/3 der eingeplanten Zeit und laufe deshalb auf dem kürzesten Weg wieder zurück. Statt Intervalle mache ich noch für 15 Minuten Stopp bei einer kleinen Fitnessanlage, hier ganz in der Nähe und ärgere meine Bauch- und Rückenmuskulatur ein bißchen, stemme mich von Holzlatten in den Liegestütz und ziehe mich von unten wieder hinauf!
Dann hatten eine Freundin und ich ursprünglich geplant, in ein bestimmtes Lokal zu einem Brunch zu gehen. Warum wir schlussendlich mit den Rädern, statt mit den Autos auf Umwegen in ein anderes Lokal in derselben Stadt zum Mittagessen gefahren sind, ist schwer zu erklären. Eigentlich verstehe ich es selbst auch noch nicht ganz! Aber es war ein wunderbarer, lustiger und sonniger Pfingstmontagausflug und um den Tag und das Wochenende noch schön ausklingen zu lassen, besuche ich heute Abend noch ein A-Capella Chorkonzert hier im Ort!

Dienstag, 30. Mai 2017

Motivationshilfen

Was ich beim laufen nicht (oder nur ganz selten) benötige, ist mir fürs (sportliche) radeln umso wichtiger. Die Motivationshilfen!
Laufen gehe ich nach der Arbeit um abzuschalten, das geht bei jedem Wetter (Glatteis mal ausgenommen), zu jeder Tages- und Jahreszeit, da braucht es nicht viel dazu, Schuhe an und los.
Beim Radfahren bin ich ein Wetterweichei. Ich mag nicht im Regen, Wind schon gar nicht, im Dunkeln lieber nö, kalt sollte es auch nicht sein! Außerdem will jedes Rad gewartet und gepflegt werden, weil es mir meine Vernachlässigung sonst übel nimmt und mit Pannen zu den blödesten Zeiten und an schier unerreichbaren Orten reagiert.
Andererseits würde ich gerne mehr radeln, auch mal weitere Strecken in Angriff nehmen und das Ganze als schöne Freizeitbeschäftigung, bzw. sportlichen Ausgleich sehen. Dass ich in den letzten Jahren auf meinen Eselchen immer am gleichen Level herumgegurkt bin, ist natürlich selbstverschuldet.
Wer immer nur die gleichen Kurzstrecken radelt, wird keine Kondition aufbauen und wer nur 1-2x im Monat am Rennrad sitzt, mit diesem keine tiefe Freundschaft aufbauen. Die Frage war nur, wie ich mich aus diesem Faultierkreis befreien könnte?
Meine Lösung: durch eine andere meiner Lieblingsbeschäftigung - dem Lesen!

Und so lenkte ich meine Leseaufmerksamkeit in den letzten Monaten immer öfter auf radaffine Blogs (ganz besonders gerne den von Alexandra, deren Flüsseradtour mich schwer begeistert hat) Facebook"freunde", die mit welcher Art von Rad auch immer durch die Lande sausen, schnurkte in der Bücherei in der Abteilung Sport/Rad herum und erstand sogar das eine oder andere Büchlein.
hübsche Ideen
Hier geht es um mehr, als nur das
radeln
... und was soll ich sagen - wenn ich meine Radstatistik mit der des Vorjahres vergleiche, scheint meine Taktik aufzugehen. Ich mache kleinere Radrunden alleine, größere mit der Lieblingsschwester,
fahre zumindest 1x pro Woche mit dem Rad zur Arbeit und glaube auch ganz allmählich kleine Fortschritte bemerken zu können!

Aber trotz und alledem. Es geht doch nichts über einen gepflegten Sonntagsmorgenlauf, bei sommerlichen Temperaturen!
der einzige Schatten weit und breit

Freitag, 26. Mai 2017

Schwimmhalle adé - ich geh' jetzt in den See!

Das Vereinsschwimmtraining fand am vergangenen Sonntag zum letzten mal in diesem Semester statt, die Grundtemperatur der Seen hier in der Umgebung ist relativ stabil (zumindest bis zum nächsten Wetterumschwung), und so habe ich für mich die Hallenbadsaison beendet.
Das tolle an den Seen hier ist, dass man sie einfach so als kurze Schwimmunterbrechung bei einem Abendlauf nutzen kann. Habe ich am Montag gemacht und kam auf gut 4km hin, 15min schwimmen und knapp 5km zurück. Zuhause war ich dann (fast) so frisch, wie beim loslaufen! Hihi!!

Heute fuhr ich nach Obertrum und schwamm eine halbe Stunde einfach mal so ruhig dahin und wünschte den Fischlein einen schönen Nachmittag, bevor ich meine Schwester bei einem Wechseltraining "begleitet" habe. Nachdem sie doppelt so schnell schwimmt und auch schneller läuft, als ich, beschränkte sich die Begleitung darauf, das gleiche Programm zu machen! Es waren je 3x 10 Minuten schwimmen im Wechsel mit 5 Minuten laufen. Kann ja nicht schaden, da ja Wechselzonen auch gerne die Eigenschaft haben, einige hundert Meter vom Schwimmausstieg entfernt zu liegen!
Schon einladend: der Weg zum See
Bilderbuchwetter
 

Ansonsten spare ich noch immer mit den Laufeinheiten und versuche dafür meine Radelumfänge etwas zu steigern, was mir in den letzten Wochen auch ziemlich gut gelingt. Nur habe ich dabei oft mein Telefon als Notfallnavi an den Lenker gebunden und fotografiere dadurch noch weniger, als sonst. 
Daher gibt es mal wieder ein Foto vom Hundespaziergang mit Chaya - sie findet die Knipserei meistens ja zum gähnen!
Und eines von heute Nachmittag, da habe ich mich Eis essend ins Seekirchner Strandbad gesetzt und einfach nur vor mich hingeschaut. (frei nach Astrid Lindgren)

Samstag, 20. Mai 2017

Kaltes Wasser - kurzer Lauf - langes Radeln

Ein bißchen geärgert habe ich mich diese Woche, dass die Wassertemperaturen der Seen in meiner Umgebung, dank der (früh)sommerlichen Wetterlage
Sie hat sich am Donnerstag auch in der Sonne geaalt
schon wieder im Plantschbeckenbereich lagen und mir somit die Möglichkeit verwehrt blieb, endlich meinen neuen, noch nie getragenen Neoprenanzug auszuprobieren.  (Ich wollte ja keinen Kreislaufkollaps wegen Überhitzung riskieren!)
Ein toller Sturm gestern Abend, der auch einen Wetterumschwung mit sich brachte, kam mir da gerade gelegen. Er senkte Luft- und Wassertemperaturen wieder in Aprilbereiche (10° Luft- und 14° Wassertemperatur) und ich bestieg erstmals als schwarz-orange Knackwurst verkleidet den Wallersee.
Lange sind wir allerdings nicht geschwommen, weil einerseits muss ich mich an die 2.Haut noch etwas gewöhnen und andererseits stand heute Nachmittag noch eine Laufveranstaltung auf meinem Plan.
Ich startete beim Fitnesslauf in Straßwalchen auf der kurzen aber nicht wenig anspruchsvollen, weil seltsam hügeligen Strecke (4,35km in 25:45min) und damit das Ganze nicht schon nach einer halben Stunde vorbei ist, radelte ich gemütlich die 17 km hin und 14 wieder zurück. Dann war der Vorderreifen platt und ich so ganz ohne Flickzeug und Reserveschlauch unterwegs, trug/schob das Rad bis zur nächsten mit dem Auto erreichbaren Stelle (sooo faul) und lief die restliche Strecke nach Hause. (Ich hätte nicht so viel über die kurze Laufstrecke mosern sollen!)
Zuhause warf ich mal den ersten Schwung verschwitzte Laufsachen aus dem Rucksack, sprang ins Auto, holte mein Rad heim, sprang aus dem Auto, zog mich gleich noch mal um, sprang wieder ins Auto und fuhr nach Obertrum. Dort wollte ich nämlich um 18 Uhr sein, weil sich ein Vereinskollege in den Kopf gesetzt hatte, 24h lang um den Obertrumer See zu radeln und er von einigen Freunden als Geburtstagsgeschenk die Versorgung für dieses Unternehmen geschenkt bekommen hatte.
Natürlich gab/gibt (sie sind jetzt, wenn ich das schreibe noch unterwegs - mittlerweile 11h12min) es ein paar Mitstreiter für die ganze Dauer und zusätzlich auch einige Unterstützer, die sich mal für ein paar Stunden/ein paar Runden anhängen.
Jedenfalls hatte ich versprochen ab 18 Uhr die Labestation zu betreuen und kam genau richtig, als die Truppe eine Pause einlegte.
 
 
Tja, was gibt es denn lustigeres, als am Samstagabend gemeinsam mit einigen anderen Freunden und Bekannten in einem Zelt auf einem Parkplatz zu sitzen und den verdutzten Spaziergängern zu erklären, was der "Sinn" hinter all dem ist! Hihi!!
Gegen 22 Uhr habe ich ich wieder verabschiedet, werde allerdings morgen Vormittag sicher noch die eine oder andere Runde mitradeln und die tapferen Langzeitradler nach ihren 24h jubelnd in Empfang nehmen.