Montag, 18. September 2017

Wenn der Puls...

... bei einer Pace von knapp unter 7 auf 170 ist, ist der Infekt wohl noch nicht ganz ausgestanden! So geschehen, gestern Vormittag bei meinem Versuchs"läufchen". 
Seit einer Woche habe ich versucht, diverse Anzeichen (Ohrenstechen, Schnappatmung beim hügelraufspazieren, leichte Appetitlosigkeit) so gut es ging zu ignorieren, also beschloss mein Körper etwas deutlicher zu werden. Am Freitag wachte ich mit Hals- und Schluckweh auf und fühlte mich nicht unbedingt, wie der junge Morgen! 😌
Nachdem es aber der einzige Tag des Wochenendes war, an dem sich die Sonne noch blicken ließ, hielt ich an meinem Plan fest, eine kleine Bergwanderung zu machen. Als Ziel wählte ich den Faistauer Schafberg, weil es da bis knapp unter dem Gipfel nur sehr moderat bergauf geht und ich mich dort immer noch hätte entscheiden können, wieder runter zu gehen. So richtig schlecht fühlte ich mich ja auch nicht, aber von zügigem Gehen war ich meilenweit entfernt. Eher schlenderte ich in Richtung Gipfel, wobei ich mir den dann auch nicht nehmen ließ und mir oben ein kleines Frühstück gönnte!
 
Frühstück!
Den Nachmittag verbrachte ich dann mit Urlaubsplanung - ich hab mir mal einen Reiseführer durchgelesen, um nicht ganz unvorbereitet loszustarten.


Am Samtag war mir dann so überhaupt nicht nach Sport, ich fühlte mich einfach nur steif und müde. Also habe ich ausgiebig gedehnt und meine Faszienrolle bewegt und den Rest des Tages nur ein paar Erledigungen gemacht dem Gras beim Wachsen zugesehen und rumgefault.



Nachdem ich aber weder am Samstag, noch Sonntag Früh noch Halsschmerzen hatte, dachte ich, dass ein klitzekleiner Testlauf wohl nicht schaden könnte. Naja - Ergebnis, siehe Überschrift!
 
Ich war gerade erst warmgelaufen, als ich beschloß, die Runde stark abzukürzen und wieder nach Hause zu traben. So waren es dann nur 4,5km im Schleichtempo, aber schön war es trotzdem!
Dafür hatte ich dann am Nachmittag noch ausreichend Zeit mal wieder im Kino einen ganz wunderbaren Film anzusehen: "Walk with me" - eine Dokumentation über das Leben in einem Zen-Kloster. Herrlich, welche Ruhe die Bilder ausstrahlen. Mit diesen Eindrücken ließ ich das Wochenende  ausklingen.

Samstag, 16. September 2017

Es ist soweit! Mein neues Buch ist da!!

Nach langer Vorbereitungszeit ist es nun endlich soweit und ich darf euch stolz mein neues Buch präsentieren! 
Erhältlich als Hardcover, Paperback und E-Book

Nach dem Motto: "Gut Ding braucht Weile", habe ich mir viel Zeit gelassen, die Auswahl der veröffentlichten Kurzgeschichten des öfteren zu überdenken und zu ändern. Daher kam es auch fast ein Jahr später, als geplant auf den Markt. Seit dieser Woche ist es nun in Hardcover, Paperback und E-Book in allen Buchhandlungen bestellbar und auch online erhältlich!

Ein paar der Geschichten kennen Leser meines Schreibblogs (http://meinegeschichtenundbuecher.blogspot.com) vielleicht schon, andere sind noch nie veröffentlicht worden. Einige entstanden im Rahmen von Schreibwettbewerben, andere ganz spontan im Auto auf einem Rastplatz, im Warteraum eines Bahnhofs oder auch zuhause auf der Couch.

Mittwoch, 13. September 2017

Rupertilauf 2017

Mittendrin, statt nur dabei  (Fotoquelle: http://www.skiclub-seekirchen.at)
Das erste Mal bei einem Lauf mitzumachen ist immer sehr entspannt. Es gibt keine Vorjahreszeit, die man toppen möchte, keinen Vergleich. Einfach nur laufen, wie es sich (gerade noch) gut anfühlt und sich beim Zieleinlauf von der Zeit überraschen lassen. 
Zumindest habe ich es so heuer beim Rupertilauf (10,2km) gehalten.
Da ich gerade erst vor ein paar Wochen wieder dazu übergegangen bin, regelmässig zu laufen und auch einmal wöchentlich so etwas wie Tempotraining einzustreuen, war ich wirklich sehr entspannt. Die Strecke kenne ich gut, liegt sie doch quasi vor meiner Haustüre. Also startete ich am Sonntag umgeben von vielen Laufbekannten und Vereinskollegen fröhlich um 10.30 Uhr bei wunderbaren 12° Nieselregen.
Das Teilnehmerfeld war überschaubar, 103 Starter beim 10er, 138 beim Halbmarathon plus 18 Staffeln, die sich die ganze Runde zu zweit aufgeteilt hatten. So zog es sich auch schon auf dem ersten Kilometer so gut auseinander, dass auch auf den schmaleren Passagen immer gut Platz war.
Daß die Strecke nicht ganz eben ist, wußte ich schon und auch, wo ich ein paar pulsschonenden Gehpassagen einstreuen würde. Zwar verlor ich bei der 2. Steigung dadurch eine angenehme Laufpartnerin, mit der ich mich knapp einen Kilometer gut unterhalten hatte, aber ich wollte mir meinen Atem lieber für die Reststrecke aufbewahren. Ein ehemaliger Zugpendelkollege aus meiner Neumarkter Zeit lenkte mich dann noch auf knapp einem Kilometer ab, nachdem ich ihn auf der bergab Passage wieder eingeholt hatte, den letzten Kilometer ins Ziel lief ich dann wieder alleine.
Über meine Zeit: 1.01.27 war ich absolut begeistert, denn bis auf die letzten 3 Kilometer, auf denen ich versucht hatte, das Tempo zu halten und nicht mehr langsamer zu werden, lief ich ganz nach Gefühl und ohne auf die Pace zu schielen.

Die Fotos habe ich dankenswerter Weise auf der HP des Veranstalters (http://www.skiclub-seekirchen.at/) gefunden, da diesesmal niemand mit der Kamera an der Strecke stand.













Nachdem ich im Ziel war und ein wenig ausgeschnauft hatte, sauste ich schnell nach Hause, um mich umzuziehen und ging dann gleich zurück zur Strecke, um auch die fleißigen Halbmarathonis, die gleichzeitig mit uns gestartet waren ins Ziel zu klatschen. Danach gab es dann noch die obligatorischen "Nach-dem-Lauf-Gespräche" mit vielen Bekannten, so dass die Zeit bis zur Siegerehrung (da standen wieder viele, viele vom Verein am Treppchen) sehr schnell verging.
Um 3 Uhr Nachmittag war ich wieder zuhause und vertrödelte den restlichen Sonntag ganz gemütlich auf der Couch mit einem guten Buch und der Freude über diesen schönen Lauf!

Samstag, 9. September 2017

Veränderungen #2

 


Autsch! Kennt ihr die Art Muskelkater, die man bekommt, wenn man zwei Tage hintereinander im Garten gräbt und sät, auszupft und gestaltet? 
Genau so einer meldet sich in meinem "oberen Oberschenkelbereich" bis hin zum "unteren Rücken"! Tja, das wird ja ein lustiger Lauf morgen Vormittag, wenn sich der noch weiter ausdehnt! Aber egal.
Ich wollte Veränderungen im Garten und hab was gemacht.



Erst mal hab ich meine Hauswurzsammlung etwas mehr zusammen gestellt. Hier ein Topf, da eine Kiste, das sieht so zerstreut aus. Also alle auf einen Fleck. Ob sie dort bleiben, ist aber noch nicht ganz sicher.


Dann habe ich entlang des Grünstreifens, der sich "mein Garten" nennt, ein bißchen rumgegraben. (Gefühlte) 20000 Blumenzwiebeln vergraben. Ok, es ware vermutlich nur 100, aber trotzdem. Nächstes Jahr sollten sich Krokusse und Schneeglöckchen, Tulpen und Narzissen, Zierlauch und Märzenbecher entlang der Hausmauer und auch verteilt auf ein paar andere Stellen zeigen!





Ein Stück Wiese, das mit (ertraglosen) Erdbeerpflanzen zugewuchert war, habe ich nachgesät und auch gleich ein paar Krokuszwiebel versenkt. Ins Eck habe ich Herbstastern gesetzt, die liebe ich schon, seit ich ein Kind war. Das waren immer unsere Geburtstagsblumen.




Enlang der Schmal- und der Längsseite des Zaunes habe ich den uralt Weinstock, der immer umgefallen ist, entsorgt und ein paar Blühsträucher gepflanzt. Forsythie, Hibiskus, Spiere und Gaisblatt dürfen sich da in Zukunft ausbreiten und hoffentlich bald den alten Sichtschutz überflüssig machen.



Hier noch mal ein Bild von der anderen Seite aus.
Jetzt hoffe ich einfach, dass der für heute Nacht und morgen prognostizierte Regen auch wirklich eintrifft, denn eingegossen habe ich die neuen Pflanzen noch nicht!

Nachdem ich ausgesehen habe, wie ein Erdferkel (und meine Dusche nicht versauen wollte), bin ich anschließend noch ein bißchen schwimmen gegangen. 
Die Sonne hat sich netterweise kurz hinter Wolken versteckt, so dass ich beim Neo anziehen nicht gleich einen Hitzeschlag bekommen habe und kam dann wieder raus, als ich im Wasser rumplantschte.



Jetzt hole ich mir noch die Startunterlagen für morgen, dann muss ich morgen nur kurz vor dem Start hier loslaufen, dann bin ich aufgewärmt, bis ich am Start bin und kann gleich weiterlaufen! Und außerdem stand da was von Pasta-Party in der Ausschreibung und hungrig bin ich auch! 😉

Mittwoch, 6. September 2017

Handschuhe

braucht's jetzt schon wieder, um morgens ohne Frostbeulen in die Arbeit radeln zu können. Mit Zwiebelprinzip (und genügend Stauraum, das tagsüber überflüssig gewordene Zeugs zu transportieren) funktioniert es aber noch wunderbar. Und das wirklich tolle: meine Radstrecke zur Arbeit ist mittlerweile wieder   L E E R !!! Kein Vergleich zum Juli oder August. 😃

Zum Laufen sind die Temperaturen perfekt, noch dazu bescherten mir die Regengötter schon am Sonntag einen wunderbar ruhigen Quatschlauf mit der Lieblingsschwester und heute einen ebenso ruhigen Hügellauf. Die Niederschläge hielten sich zwar sehr zurück, aber gelegentlich kam doch ein kurzer Schauer runter. Ich lief los Richtung Waldprechting, vorbei am Sonnenblumenfeld, den Sommerweg hinauf, 
dann rechts abgebogen, vorbei an "meinem" Froschteich und
weiter zu meinem Lieblingsstraßenschild.
"Es" ist überall!!! ;)
Von dort aus einen Bogen nach - ja klar - Gezing und über die Landstraße drüber, den Hügel wieder runter zum See und heim.
Laufherbst ist schon was Schönes!

Samstag, 2. September 2017

Brrrrrr...

Pünktlichst zum meteorologischen Herbstbeginn hat sich gestern eine deutliche Abkühlung bei uns hereingeregnet. Wenn ich heute auf die gerade eben noch zweistellige Außentemperatur schiele, kann ich kaum glauben, dass ich am Mittwoch Abend beim Lauftreff noch bei knapp 25°C (nach Sonnenuntergang) literweise geschwitzt habe! Da legte ich nämlich einen ungeplanten Tempolauf ein. Ausgeschrieben war die Strecke des Rupertilaufs, der nächsten Sonntag hier vor meiner Haustüre stattfindet und daher wurde der Lauftreff kurzerhand nach Seekirchen verlegt. Meine Cappuchinotempokollegin fühlte sich an dem Tag nicht fit genug für 10km und so ließ ich mich von einem anderen Vereinskollegen ziehen - und er sich von mir bremsen! 😊 

















Jedenfalls kam ich so auf eine für mich grandios "schnelle" Pace von 6:13 auf der nicht ganz einfachen Strecke. Jetzt müsste ich dieses Tempo nur noch ein zweites Mal nächste Woche beim Bewerb selbst schaffen! 

Den für dieses Wochenende schon länger geplanten 3-tägigen Radausflug habe ich allerdings verschoben. Für meinen Erstversuch für mehrtägiges Radfahren, wollte ich nicht unbedingt  Dauerregen und herbstliche Temperaturen. (Da bin ich viel zu viel Radel-Weichei!)
Da ich gestern aber sehr an dieser Entscheidung gezweifelt hatte, habe ich heute beschlossen, eine Probefahrt zu machen, um zu sehen, ob ich nicht doch gerne bei diesen Wetterbedingungen durch die Gegend fahren würde.
Also nahm ich mir eine kleine Runde vor, fand es anfangs auch ganz nett, so viel Ruhe... so wenig Gegenverkehr... alle Radwege ganz für mich alleine...
Herrlich menschenleer
Irgendwann wurden dann aber meine Zehen kalt und hier und da tröpfelte es kühl unter meine Regenjacke. Da halfen auch die paar kräftigen Hügelchen nichts, ich fand es eher ungemütlich und fuhr einen Bogen zurück nach Hause.
Zumindest einen kleinen Farbtupfen konnte ich 
heute beisteuern!  ;)

Sich selbst zuzuwinken ist nur eine Vorstufe zum Selbstgespräch!
Und so war ich nach knapp 90 Minuten schon wieder zurück, legte noch einen Einkaufsstopp im nächsten Supermarkt ein und sitze nun warmgeduscht und trockengelegt wieder zufrieden zuhause!

Sonntag, 27. August 2017

Ruhewoche

Nachdem ich ja nicht richtig nach Plan trainiere (einziger Plan - die nächsten beiden Läufe gut überstehen und solange das Wetter mir noch milde gestimmt ist, oft schwimmen und gelegentlich radeln gehen), habe ich auch keinen Trainingsrhythmus mit Belastungs- und Ruhewochen. Trotzdem besteht bei mir nie die Gefahr des Übertrainings, weil mir meine Ruhewochen immer einfach so "passieren".
Vergangene Woche war ich einfach müde. Ich schob es auf den sich häufig ändernden Luftdruck, der das Wetter zwischen spätsommerlich warm und herbstlich hin und herwechseln ließ. Vielleicht war es aber auch nur Schweineyeti, der aus irgendeinem Loch gekrabbelt kam, sich auf mich draufsetzte und Schlaflieder in mein Ohr säuselte?!
Jedenfalls begann ich die Woche mit ein paar ruhigen Tagen, die ich dann auf die ganze Woche ausdehnte! Montag die Laufvorbereitung in Mattsee (Lauf ABC und ca. 4km der Wettkampfstrecke),  Dienstag Ruhetag. Mittwoch war Gartenstabitraining dran, gefolgt von einem erfrischenden Ausschwimmen im Obertrumer See und Mittwochslauftreff (10km im Ratschtempo - Pace: 7:07), Donnerstag fuhr ich dann am Nachmittag zu einem ehrenamtlichen Einsatz mit dem Rad, von dort weiter nach Obertrum zum Schwimmtraining und danach wieder heim. Alles sehr gemütlich und entspannt. Freitag - nächster Ruhetag.  Dafür habe ich es endlich geschafft, mein nächstes Buchprojekt "auf den Weg" zu schicken.

Samstag bin ich dann wieder in den See gesprungen (naja, was sonst bei knapp 28°C?) und 1,4km geschwommen und heute nutzte ich den Motorfreien Tag am Obertrumersee, um erst rüber zu radeln und ihn dann mit der Familie meiner Schwester radelnd zu umrunden. Mit An- und Heimfahrt knappe 30km - so darf eine Ruhewoche gerne ausklingen! 😄
Fahrräder soweit man sehen kann - herrlich!
Schwager fährt heute auch ohne Motor
 Obwohl wir gleich um 11 Uhr zu Beginn der Straßensperre losfuhren, war schon einiges los!