Freitag, 15. Dezember 2017

Naturintervalle

Nachdem am Mittwoch das von mir geplante "knackige" Läufchen nicht so der Renner war (im wahrsten Sinn des Wortes), lief ich heute mit sehr bescheidenen Erwartungen los. Die Strecke wählte ich ganz intuitiv - nach links sah es glitschig-rutschig aus, also lief ich nach rechts. Bei der nächsten Kreuzung war es umgekehrt und so trabte ich, aufmerksam auf den Boden schauend, Richtung See. Es ist "eigentlich" gar kein Eis oder Schnee mehr auf den Straßen und Gehwegen, nur gelegentlich so eine dünne Schicht zusammengepresster Schnee, die schwer zu sehen und unglaublich rutschig ist. 
Nachdem ich ein bißchen warmgelaufen war, kam netterweise eine fast trockene Passage. Da könnte ich doch mal ein bißchen schneller, dachte ich mir und zog ein wenig das Tempo an. Am Übergang der Straße zum Radweg schillerte es aber schon wieder verdächtig. Tempo raus. Ui, das ist rutschig - ein paar Schritte gestakst. Dahinter ging es wieder - Tempo.
Und so kam ich heute in knapp 50 Minuten zu sehr abwechslungsreichen Naturintervallen!
7,5km im Wechseltempo
Dezemberstimmung am Westufer


Von meiner Entenfamilie gibt es auch erfreuliches zu berichten, sie hat Zuwachs bekommen!
Wie es dem kleinen Winterentchen dann allerdings im Sommer ergehen wird, kann ich noch nicht abschätzen!


Mittwoch, 13. Dezember 2017

Spärlich

Schon drei Monate nach meiner letzten Kräuterernte ist mein Vorrat an Ölen und Auszügen dieses Jahr sehr spärlich.
Das liegt einerseits daran, dass ich letztes Jahr (vor meinem Umzug) nichts mehr konserviert habe, weil ich nicht auch noch massenhaft Fläschen und Dosen verpacken wollte und andererseits, dass es heuer schon einen Cremeanrührfehlversuch gab (und ich somit an einem Wochenende die doppelte Menge an Grundstoffen verbraucht habe). Aber meine Seifenvorräte gehen zu Ende und so habe ich am Sonntag nach dem Schwimmtraining mal wieder meine Hexenküche aktiviert. 
Das Ergebnis: eine Salbeiseife (mit Grüntee angerührt), die jetzt noch ein paar Wochen reifen darf.

Gelaufen wird natürlich auch - Montag exakt 5 Kilometer mit Bleibeinen im beinahe Rückwärtslauftempo und heute kommt mindestens noch ein kurzes knackiges Läufchen dran, wenn ich mein Paket mit dem Rollenersatzteil von der Post, die Maße des Plattenspielers vom Elektrohändler und die Bettwäsche aus der Waschmaschine geholt habe!

Sonntag, 10. Dezember 2017

Gegensätze

Ziemlich große Gegensätze bietet uns das Wetter hier in meiner Gegend im Moment.

Am Donnerstag brauchte ich mein Rad in der Stadt, weil ich direkt nach der Arbeit noch einen Termin ausgemacht hatte, zu dem ich zu Fuß, mit Bus oder Bahn nicht rechtzeitig gekommen wäre. Ich durfte nämlich beim Magistrat den Mietvertrag für meine Radbox unterzeichnen! Das bedeutet, dass ich (ab dem Frühling, im Winter fahre ich ja kaum) ein besseres Rad in Salzburg an "meiner" S-Bahn Haltestelle stehen lassen kann, weil es dann eine eigene Garage hat! Jedenfalls nutzte ich den einzigen sonnigen Tag der Woche und radelte anschließend mal wieder von Salzburg heim. Zwar hatte ich die letzte Viertelstunde dann schon Eiszehen, aber sonst war es ganz wunderbar. 
Am Freitag begab ich mich mit Andrea bei (wieder) sehr grauem Wetter und (wieder) ziemlich kühlen Temperaturen auf die Suche nach einer Laufstrecke, die ich ganz sicher irgendwann mal auf irgendeiner Karte entdeckt hatte. Naja. Da wo wir waren, war sie nicht und interessanterweise konnte ich sie auch danach nicht mehr auf der Karte finden. Seltsam. 😕 Trotzdem liefen wir auf schönen Wegen dahin, nach ein paar Kilometern begleitete uns sogar ein angenehmer Nieselregen.
Gut 9km ganz in der Nähe von dort, wo ich hinwollte! 2°C, Regen

Heute Früh kam dafür der große Frost! Minus 9°C zeigte das Thermometer um sieben Uhr morgens an und der wolkenlose Himmel lieferte gleich die Erklärung dazu. Beim Schwimmtraining war mir das allerdings ziemlich egal - nur haben heute scheinbar alle sportlich Aktiven den Sonnenschein für Outdoor Aktivitäten genutzt, denn im Hallenbad war außer den Teilnehmern der beiden Schwimmtrainings unseres Vereins, kein Mensch! Alle Bahnen für uns!!! 😎
Mittlerweile hat es wieder ein wenig zugezogen.  Und weil ich anschließend noch zu Chaya fahre, um mit ihr vor dem Hallentraining noch ein bißchen Frischluft zu schnappen, wollte ich  in der Wettervorhersage sehen, ob es nass wird und ich Ersatzkleidung brauche. Da steht doch für morgen die Tageshöchsttemperatur von plus 10 -15°C angekündigt!! Da kann ich ja Kurz-Kurz einpacken für meinen Stadtlauf!? (oder vielleicht besser Kreislauftropfen, damit ich mich überhaupt auf den Beinen halten kann). 
Ob der Föhn wirklich so zuschlagen wird, weiß ich natürlich nicht, aber ich werde berichten!


Mittwoch, 6. Dezember 2017

Wer läuft denn da?

Am Montag setzte ich erstmals meinen Vorsatz des Tageslichtstadtlaufens um und drehte gleich nach Dienstschluss eine kleine Runde an der Salzach und der Glan. Leichter, angenehmer Regen belohnte mich dafür und machte Lust auf mehr.
5,5 km in 37 min bei feuchtgrauen 2°C;

Dienstag kamen meine neuen Gamaschen von Roni zu ihrem ersten Einsatz. Zwar lief ich nicht, sondern spazierte nur mit Chaya durch die Gegend, aber die leichten Plusgrade verbunden mit dem Restschnee boten genau den Untergrund, bei dem sie Gold wert sind. Leider fand der Akku meines Wischfons die Temperaturen eher zum abschalten und so gibt es nur sehr harmlose, schmutzfreie Bilder vom Beginn unseres Spaziergangs.
Los geht's!
Untergrund: mal mehr, mal weniger gatschig!




















Abends fuhr ich dann noch mal nach Salzburg, um meine Lachmuskeln von Willy Astor trainieren zu lassen - dort lief auch wer... nämlich die Kramperl! Und nachdem ich wenig Wert darauf legte, diesen "Läufern" zu begegnen, informierte ich mich per Telefon bei meiner Kollegin über deren Streckenplanung und umging diese Veranstaltung großräumig! 😅

Viel lieber war mir da heute die heutige Laufveranstaltung: der erste "Keks/Advent-Lauftreff" des heurigen Jahres fand in Seekirchen statt! Also liefen viele gelbe 3Tler beliebig viele Runden auf der Strecke des Silvesterlaufs und schlugen sich anschließend noch bei einem guten Glühwein den Bauch mit Keksen voll.
PS: Es gibt gute Neuigkeiten von der Rollenreparatur - ein Ersatzteil ist gefunden und schon bestellt!

Samstag, 2. Dezember 2017

Der Ausgleich

Manchmal scheint es wirklich zu helfen, wenn man rummosert. 
Zeigte sich das Wetter am Donnerstag noch ganz ähnlich wie am Mittwoch, begrüßte mich am Freitag der blaue Himmel schon mit den ersten Tageslichtstunden.
Was für ein Wetterchen! Also nix wie rein in die Laufschuhe und los geht es Richtung See. Weil es noch sehr kalt war und Schneereste vom Vortag sich zum Teil zu tollen Rutschbahnen entwickelt haben, achtete ich konzentriert auf die Straße unmittelbar vor mir. So konnte ich auch übersehen, dass ich schnurstracks auf die Nebel- und Dunstreste, die noch um den See herumwaberten, reinlief!
Bye-Bye Sonne, welcome back Nebelgrau!
Aber weil die Sonne ja nicht fern war, war es trotzdem wunderschön, wie sie ein wenig durch den Nebel geblinzelt hat
 
 
 
und kaum lief ich über die Bahngleise Richtung Seeburg rauf, war ich auch schon wieder im Sonnenschein!
4.7km in 33 min in Sonne - Nebel - Sonne

Hinweise zu Product Placement gibt's nicht!


Am Abend habe ich mich dann an die Klebaratur meines Rollentrainers gemacht. Das blöde Spannteil ist abgebrochen und ich konnte die Rolle nicht mehr ans Rad drücken, sprich: kein Widerstand - kein Training! 
Der Test, ob der Superkleber wirklich super ist, folgt noch heute Abend (sobald ich die Tonne Kohlsprossen mit Reis verdaut habe, die ich gerade in mich reingeschaufelt hab!)